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Wie Worte unser Körpererleben aktivieren

Hauk, O. e. (2004). Somatotopic representation of action words in human motor and premotor cortex. PubMed, US National Library of Medicine, National Institutes of Health.

Wörter steuern im Gehirn präzise bestimmte Neurone und damit assoziierte Reaktionen an. Der englische Gehirnforscher Olaf Hauk und seine Mitarbeiter untersuchten per Gehirn-Scan englische Muttersprachler bezüglich ihrer Reaktion auf drei ähnlich klingende Wörter: To pick (mit der Hand picken), to lick (mit der Zunge lecken) und to kick (mit dem Fuß kicken).

Für jeden professionellen Kommunikator ist es interessant zu wissen, wie präzise Wörter im Gehirn ganz bestimmte Neurone und damit verbundene Reaktionen ansteuern. Der englische Gehirnforscher Olaf Hauk untersuchte mit seinem Team im Gehirn-Scan-Verfahren die Wirkung von drei Wörtern: „pick“ (mit der Hand picken), „lick“ (lecken) und „kick“  (Hauk, 2004) auf das Gehirne von englischsprachigen Versuchspersonen. Obwohl sich die englischen Wörter für das Ohr total ähnlich anhören, leuchtete pro Wort im Gehirn exakt die zutreffende Repräsentation des Körperteils auf: das Areal für die Hand beim Wort „pick“, das Areal der Zunge bei dem Wort „lick“ und entsprechend auch das Fuß-Areal beim Wort „kick“. So präzise aktivieren Wörter unser Körpererleben. 

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